2015 - Greyerzerland - Sportverein Udligenswil

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2015 - Greyerzerland

SVU-Reise
2-tägige SVU-Reise 2015
Samstag/Sonntag, 22./23. August 2015

Bildergalerie

Besammlung am Samstag morgen
06:15 Uhr für Biker, 06:30 Uhr für Wanderer, Abfahrt 06:45 Uhr mit Car
Samstag: Wanderer
Moléson-sur-Gruyères, Plan Frencey, Bell Chaux, Les Paccots
(ca. 3.5 Std)
Gepäck- und Veloverlad
Samstag, 22. August 2015 06:15 Uhr Gemeindehausplatz
Sonntag: Vormittag
St.-Saphorin, Wanderung durch die Weinberge
Samstag: Biker
Moléson-SurGryuyère, La Chaux, Les Paccots, Col de Soladier, Col de Jaman, Montreux, Cully  (ca. 65 km, ca. 6h)
Sonntag: Nachmittag
Weindegustation, Mittagessen, Puidoux-Chexbres, Rückfahrt
 
Wandern im Käseland
 

Gruyère, ja klar – das ist dieser wunderbar würzige Käse, den wir Innerschweizer kennen und schätzen und der in keinem Fondue fehlen darf! Aber im Greyerzerland zu wandern oder Velo zu fahren? Terra Incognita. Nun, die Lust und der Gwunder, Unbekanntes zu entdecken waren so gross, dass sich 38 SVU-ler diese zweitägige Reise nicht entgehen lassen wollten und sich mit Sack und Pack am Samstag morgen auf dem Dorfplatz einfanden.VBL Chauffeur Silvio führte uns sicher und zügig zum Ausgangspunkt Moléson-sur-Gruyères.Was ist wohl aus unserem während langen Schulzeitjahren schwer erkrampften, lange nicht mehr gebrauchten Französisch geworden? Ist es noch da? Kann ich es gebrauchen?

 
Vor der Wandergruppe steht prächtig der Moléson, Wahrzeichen des Greyerzerlandes. Eine Standseilbahn führt zur Mittelstation Plan Francey,die besonders Wanderfreudigen nehmen den stündigen Fussweg. Mit der Seilbahn geht es dann zur 2002m hohen Bergstation des Moléson. Die Fernsicht ist überwältigend, speziell der Blick auf den Genfersee. Hier gibt’s Picknick oder etwas aus Restaurants Speisekarte. Mit der Bahn zurück zur Mittelstation, beginnt die Wanderung auf sanften Alpwegen mit herrlicher Sicht hinunter auf den Greyerzersee, umrahmt rechts von den Freiburger Bergen und der Jurakette auf der anderen Seite. Nach gut zweistündiger Wanderung erreichen wir die Buvette et Fromagerie ‚Le Vuipay‘, wo es Typisches aus der Region, aber auch ein kühles Bier gibt.

Text: Rene Müller
Biken über Stock und Stein

20 Mountainbiker nahmen sich der Herausforderung an, am 1. Tag des Ausflugs während rund 6 Stunden etwa 1500 Höhenmeter zu bezwingen. Über viele Kilometer verlief die Tour entlang des beeindruckenden Moléson-Massivs, über saftige Alpweiden, durch kühle Wälder nach Les Paccots.

Anschliessend stieg die anspruchsvolle Strecke kontinuierlich bis zum Col de Soladier, wobei das Bike die letzten Höhenmeter geschoben oder gar getragen werden musste, was die Teilnehmer wohl kaum je wieder vergessen werden. Weiter ging es auf einem attraktiven Höhenweg zum Col de Jaman, hoch über Montreux. Hier bot sich ein umwerfendes Panorama über den ganzen Genfersee.

Die rasante Abfahrt führte über 1200 Höhenmeter bergab bis ins mondäne Montreux ans Ufer des Lac Léman und rund 17 km dem Ufer entlang bis nach Cully, wo die müden Biker wieder auf die muntere Wandergruppe trafen.

Bis auf ein paar wenige harmlose "Absteiger" in unwegsamen Gelände und allmählich schmerzende Hintern nach rund 65 Kilometern anstrengender Fahrt verlief der ganze Tag unfall- und pannenfrei.

Text: Mario Lütolf

Nationale Bike Route Nr.2: Panorama Bike  




 
Gemeinsamer Abend

Duschen, kurz relaxen, neu dressen und schon ist Apéro-Zeit. Unterdessen sind auch die Biker, gesund und ohne Blessuren notabene, eingetroffen und nachgerückt, nämlich ans idyllische Seeufer, wo, nach einem erfrischenden Bädli für Einzelne, der Weinbauer Guy-Louis vom Cave A. Chappuis et fils aus der Nachbarsgemeinde Rivaz uns erwartete und mit einem hervorragenden weissen St. Saphorin erfreute. Dazu Nüssli, Chips und Mineral aus dem SVU-Fundus.

Nach dem feinen Znacht mit gegrillt-gebratenem Felchenfilet klang dieser ereignisreiche Tag beim Plaudern, philosophieren, sport-fachsimpeln (Hopp FCL) beim jassen oder relaxen auf der Dachterrasse friedlich aus.

Text: Ernesto Dornbierer
 
Sonntag für „Junge und Ältere“

Frühstücksbuffet und danach kurze Fahrt nach St. Saphorin. Obwohl bewölkt, war‘s ein intensiver, wunderbarer Tag mit einer angenehmen Wanderung – durchs malerische Winzerdorf St. Saphorin nach Rivaz und bis nach Epesses. Alles im Herzen des Lavaux, im Dézaley-Gebiet, durch die terrassierten Rebberge oberhalb des Genfersees, mit Aussicht auf den See und in die gegenüberliegenden Berge und umgeben von reifenden Chasselas- und Pinot-Trauben. Übrigens: Die Weinterrassen vom Lavaux-Gebiet gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

 Auf der Anhöhe von Epesses, bei der Winzerfamilie Rouge, gab‘s zum Apéro aber einen „Blanc“ und anschliessend ein feines Zmittag, dazu ein Glas Dézaley, Epesses oder Pinot-Noir oder eine Assemblage „Rouge-de-Rouge“ aus den vier Traubensorten Cabernet, Gamaret, Garanoir und Marra. Bei der anschliessenden Cave-Besichtigung mit dem Juniorchef konnten wir noch einiges über Trauben, Kelterung und die Arbeiten im Rebberg erfahren.

Text: Ernesto Dornbierer

 
Ende gut, alles gut

Zusammen haben wir ein tolles Wochenende erleben dürfen und wir kehren mit bereichernden Erlebnissen und speziellen Eindrücken exakt nach Fahrplan mit dem VBL-Bus zurück in den Alltag nach Udligenswil. Diese Reise wäre ohne die hervorragende, sehr aufwändige Organisation nicht möglich gewesen: Herzlichen Dank an dich Pius und an dich Marco!
 

Apropos Französisch: Es gab nur wenig Einsatzmöglichkeiten –  ein paar Mal ‚Bonjour Monsieur‘ oder ‚Bonjour Madame‘ – immerhin -‚On a compris!‘ und keiner hat mir ‚Hello‘ geantwortet…!

Text: Rene Müller










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