SVU-Reise 2011 - Sportverein Udligenswil

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SVU-Reise 2011

SVU-Reise
Obergoms
27.-28. August 2011

Reiseleiter: Hans Sidler, Thomas Rebsamen

SVU – 2-tägige Wander- und Bikertour 2011 ins Goms

Am Samstag morgen, 27.8.2011 um 05:30, machten sich 11 Wanderer und 8 Biker aus dem Sportverein Udligenswil auf den Weg ins Goms. Beim Treffen auf dem Gemeindehausplatz goss es wie aus Kübeln, das waren ja schöne Aussichten. Da am Samstag um diese Zeit noch kein Postauto fährt, ging es mit einem kleinen Bus zum Bahnhof Luzern und von da mit dem Zug via Bern nach Brig. Hier schon hatte sich das Wetter beruhigt und es erwarteten uns zwei Tage mit wunderschönem Ausflugswetter. In einem Sportverein mit grossen Altersunterschieden sind nicht alle gleich fit und so haben auch nicht alle die gleichen sportlichen Ambitionen.  So konnte man wählen zwischen einer anspruchsvollen Wanderung, einem etwas sanfteren Ausflug und einer Biketour.

Die Wanderer fuhren von Brig mit dem Postauto nach Blatten und von dort mit der Seilbahn auf die Belalp. Von hier gings 600 Höhenmeter hinunter zur Aletsch-Hängebrücke und anschliessend anspruchsvolle 400 Höhenmeter wieder hinauf zur Riederfurka. Die Tour war zwar etwas happig, aber alle schafften es ohne Probleme.

Die Ausflügler nahmen es etwas gemütlicher und genehmigten sich in Brig erst mal ein zweites Frühstück. Sie mussten sowieso noch auf einen Nachzügler warten, der erst eine Stunde später ankam, aber dies ist eine andere Geschichte! Gestärkt gings weiter nach Mörel und mit der Seilbahn auf die Riederalp. Auch diese Gruppe erreichte die Riederfurka, wo man sich mit der Wandergruppe traf und gemeinsam mit der Seilbahn wieder ins Tal hinunter fuhr und von dort mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn nach Münster zum Hotel Landhaus, was auch das Tagesziel der Biker war. (bü)

Für die Biker hiess es am Morgen in Grengiols, Bahnhof: Aussteigen, Bike-Tenue erstellen und die mit einem Kleinbus transportierten Mountainbikes fassen und Kurz-Aufstieg ins Dorf zu einem ausgiebigen Kaffee-Halt, bevor wir die insgesamt mehr als 1500m Steigung in Angriff nahmen. Nach dem Einwärmen und zunehmender Sonne, ging’s die erste Abfahrt durch eine waldige Schlucht runter zur Binn, über eine Märchenbrücke, welche zum Halten und Träumen animierte. Die starke Gegensteigung holte die ersten von uns allerdings sofort wieder auf den Boden zum ersten Velo-Schieben zurück. In Binn angekommen, gab uns das Dorfrestaurant „Zur Brücke“, mit Sonnenplatz an der Binnbrücke, die Gelegenheit zu Walliser Platte, dazu teilweise „Leuker-Sonne“. Dann ging’s aufwärts, nach über 750 Höhenmetern konnten die Fendant-Freunde nicht nur bis zum höchsten Punkt Äbnimatt (2160 m.ü.M.), sondern auch in der Abfahrt und anschliessenden Fahrt von Ernen durchs Obergoms bis nach Münster mit den anderen ganz gut mithalten, zur Ehre des Walliser Fendants!

Am Biker-Sonntag gab’s zunächst eine Gruppenreduktion von 8 auf 5 zu beklagen, weil den Wanderern-statt-Bikern die Alternative aus unterschiedlichen Gründen doch richtig und ratsam schien. Die übrig gebliebene Bike-Gruppe musste nach einer rasanten Fahrt nach Reckingen schon bald erkennen, dass auch diese Tour es doch ordentlich in sich hatte. Zunächst erwartete uns ein „langer Aufstieg auf gutem Fahrweg bis Bächigalen (2400 m.ü.M.; Höhendifferenz total 1150 m.). Zusammengefasst ging’s einfach nur aufwärts, wären da nicht eine Berghütten-Raststelle und eine Ziegenalp als willkommene Pausenplätze gewesen. Dann „nur noch bergab, technisch unschwierig“, aber für fast alle von uns die Erkenntnis, dass wir technisch noch viel lernen müssen. Vor der Galmihornhütte gab’s noch ein kleines Mittagessen, bevor uns eine absolut genussvolle Abfahrt zurück nach Münster zum Bike-Verlad führte. Toll war’s! (od)

Zweiter Tag, Wanderung von Münster nach Ulrichen/Oberwald. Müesli, Ovo, Walliserbrot, blauer Himmel. Wanderseele was willst du mehr? So aufgetankt und fast ausgeschlafen, die Biker verabschiedet, machten wir uns elf Gymnastik-Oldies plus drei leicht havarierte Vortagsbiker auf den Gommerweg Richtung Ulrichen. Zuerst 300 Höhenmeter „ambrüf“ oder obsi, anschliessend aber auf dem sonnigen Höhenweg durch lichtdurchflutete Wälder, über fein duftende schon herbstliche Blumenwiesen, von Kühen und Pferden bestaunt, verschiedene Wandergrüppchen bildend, Berge und Hügel bestaunend, Heugümper und Schmetterlinge beobachtend. Herrlich was uns die Natur geboten hat.

Ja und dann die Entscheidung. Ziel Ulrichen wie vorgesehen oder weiterwandern bis Oberwald? Vier unentwegte entschieden sich für weitere drei Stunden Natur, während sich der Rest für die „Prominenz“ entschied. Und damit ist das Sepp-Blatter-Fussballturnier in Ulrichen gemeint, das gleichentags durchgeführt wurde. Als wir dort kurz nach Mittag nach dem 30-minütigen Abstieg ankamen, sang wohl uns zur Ehre Monika-Kälin-National gerade die Landeshymne!! Und so waren wir schnell mitten im Festtrubel. Kreti und Pleti und all die Altstars des Fussballs. Die einen bescheiden (Hitzfeld, Netzer, Brégy, Busacca), andere wie auch Sepp Blatter himself the President immer unterwegs und von Foto- und Autogrammjägern umgeben. Der Schreiberling gibt’s zu, auch auf Autogrammjagd gewesen zu sein, allerdings mit dem Vorwand für die Grosskinder!, dafür musste das schöne Skizzenbuch eines Mitwanderers herhalten, damit sich Kubi Türkilmaz, Petar Alexandrov, Gilbert Gress, Egli, Brigger, Bickel, Wehrli, Lehmann, Ramon Vega und noch ein paar Ausländer verewigen konnten. Durch unsere Bekanntschaft mit Alt-Schiri Toni Bucheli aus Luzern mussten, durften, konnten wir auch ein Föteli mit Sepp-le-président machen und ihm die Innerschweiz empfehlen! Ein besonderer Genuss war dann das Gruppengespräch mit dem unverwüstlichen Gilbert Gress, der auf uns sehr sympathisch, offen, witzig und charmant wirkte, vielleicht weil wir von unseren Heidi-Gymnastik-Abenden schwärmten…

Leider konnten wir dann das Promispiel zwischen den Fifa-Stars und den Swiss-Legends nicht mehr verfolgen, die Abfahrt heimwärts war nähergerückt. Aber wir haben ja Kreti und Pleti gesehen, Raron gegen Visp, Grächen Damen gegen Fifa-Girls – Raclette gegessen und Fendant getrunken und so unsere 2-tägige Wanderung ausklingen lassen. (do)







































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